Mein nächster Reiseabschnitt auf meiner kleinen Weltreise (siehe Vorbericht) führte mich nach dem überraschend erfreulichen Thailand (siehe Thailand Tipps & Bericht) alleine nach Japan. Nachfolgend ein paar Eindrücke davon, mein kurzer Erfahrungsbericht und Tokio- bzw. Japan Reisetipps!

Anreise nach Japan

Den günstigsten Flug von Bangkok nach Tokio hatte ich wiederum über die Solo Travel Flugsuche gefunden und gebucht (ich hatte zum Vergleich auch immer andere Flugsuchportale gecheckt – auch bei Unterkünften). In diesem Fall fand ich das günstigste Angebot ausnahmsweise über die „Flugsuche mit Direktbuchung“ auf der Solo Travel Flugseite, weil die Billiganbieter viel Gepäckzuschlag verlangt hätten.

Der Flug wurde von der Billigfluglinie „scoot“ aus Singapur durchgeführt. Das erfreuliche daran: sie hatten einen Dreamliner von Boeing im Einsatz! Somit konnte ich nach dem A350 von Airbus, mit dem ich wie berichtet nach Thailand geflogen war, ein weiteres der aktuell modernsten Flugzeuge testen.

scoot Airline Flugzeug nach der Landung in Tokio

Meine ersten Gedanken beim Vergleich A350 und Dreamliner: da hat jemand abgepaust oder die beiden Firmen Airbus und Boeing stecken heimlich unter einer Decke! Die Flugzeuge sind sich nämlich ziemlich ähnlich, z.B. von den Gepäckfächern und den elektronisch dimmbaren, großen Fenstern her. Beim Dreamliner fand ich die langen, spitzen und recht steil nach oben ragenden Flügel sehr markant und futuristisch. Der A350 hatte dafür große Winglets und wirkte insgesamt noch etwas moderner als der Dreamliner – er wurde auch etwas später konzipiert und es wurden noch gar nicht so viele A350 ausgeliefert (einer der ersten Kunden und damit Besitzer ist Finnair). Beide Flugzeugmodelle boten jedenfalls ein sehr ruhiges Flugerlebnis, die Turbulenzen zwischendurch wurden elegant ausbalanciert.

Blick auf die futuristisch spitzen Flügel des Dreamliners von Boeing am Flug von Bangkok nach Tokio mit scoot Air

Was ich bei meinen Flügen auch bemerkt hatte: vieles von der Flugqualität und einem positiven Flugerlebnis hängt von der Ausstattung seitens der jeweiligen Fluggesellschaft und ihrem Service und Flugpersonal ab. Diesbezüglich konnte „scoot“ bei weitem nicht mit Finnair mithalten, obwohl der Finnair Flug sogar weiter und trotzdem günstiger gewesen war. Der Flug von Bangkok nach Tokio dauerte immerhin ca. 6 Stunden und trotzdem wurde nicht mal ein Schluck Wasser serviert. Diese Sparsamkeit finde ich immer etwas ärgerlich, zumal es gesundheitlich wichtig ist, auf Langstreckenflügen viel zu trinken. Zudem waren die Preisangaben im scoot-Menü in Singapur-Dollar, weshalb ich zur Vorsicht – und auch zum Trotz – nichts bestellte (das Flugpersonal war im Übrigen auch nicht besonders freundlich).

Die Inneneinrichtung hatte „scoot“ so gewählt, dass der moderne Dreamliner wie ein Flugzeug aus den 1980er Jahren wirkte. Immerhin war mir zufällig ein Platz beim Notausgang zugeteilt worden, was unendliche Beinfreiheit bedeutete 🙂 Da es weder Bordunterhaltung noch etwas Gutes zu essen gab – und ich auf Flügen kaum schlafen kann – war der Nachtflug etwas langweilig. Ich werde künftig jedenfalls lieber etwas mehr für freundlichere Fluglinien bezahlen.

Sitz beim Notausgang am Flug nach Tokio mit scoot und Blick auf Stewardess

Anreise von / zu den Flughäfen in Tokio

Mein Flug von Bangkok kam am Tokio-Narita Flughafen an. Die Fahrt von dort in die Stadt war nicht besonders günstig (ca. 22 Euro), aber unkompliziert und angenehm. Wenn man von der Gepäckshalle in die Ankunftshalle tritt (vorher wurde mein Gepäck von einem japanischen Zollbeamten japanisch-freundlich, aber doch ordentlich durchgecheckt), steht man sogleich vor den Schaltern, die Tickets für die verschiedenen Transfermöglichkeiten verkaufen (alle zwischen ca. 20 und 30 Euro). Ich habe mich wegen der baldigen Abfahrt und Fahrtdauer für den „Skyliner Airport Express“ Zug entschieden, welcher sich als sehr bequem und vergleichsweise günstig herausstellte (daneben hätte es u.a. noch den „Limousine“ Bustransfer gegeben, der auch direkt bei manchen Hotels hält – meines war allerdings ohnehin nicht dabei).

Der „Skyliner“-Zug wirkte sehr futuristisch und brachte mich kerzengerade in einer guten halben Stunde ins Herz von Tokio (zur Ueno-Station mit Metro-Anbindung). Auf der angenehmen Fahrt dorthin konnte ich ein paar schöne erste Eindrücke von Tokio gewinnen.

Skyliner Airport Express am Tokio Narita Flughafen

In der Ueno-Station stieß ich am Weg zur U-Bahn gleich auf eine Touristeninformation, wo mir sehr freundlich das Transportsystem näher gebracht wurde. Beim Anblick des Metroplans musste ich „erschrocken“ laut lachen und dachte nur: das Hotel finde ich nie… Es war dann aber viel einfacher als befürchtet (siehe weiter unten).

U-Bahn Plan von Tokio

Mein Weiterflug erfolgte am Ende des Aufenthalts vom Tokio-Haneda Flughafen. Dieser ist cool am Meer und näher als der Narita-Airport am Zentrum gelegen, weshalb er etwas günstiger und einfacher erreichbar ist. Ich musste nur von der zentralen Metro-Station „Daimon Station“ auf den direkten Zug zum Flughafen („Tokyo-Monorail“) wechseln. Die Tickets waren auf der relativ kleinen Zugstation einfach am Schalter oder Automaten zu erwerben. Der Ticketpreis lag bei ca. 5 Euro, wenn ich mich recht erinnere, die Fahrtzeit direkt zum Terminal bei ca. 20 Minuten. Der Flughafen war im übrigen sehr modern und bot neben ausreichend Stromanschlüssen und gratis Internet sogar einzelne bequeme Liegestühle.

Hotel in Tokio

Die Hotels sind in Tokio bekanntlich sehr teuer, weshalb ich darauf eingestellt war, mir nur ein Privatzimmer oder Kapsel-Hotel leisten zu können. Die Kapsel-Hotels wären wirklich günstig und sicherlich witzig gewesen (ca. 30 Euro pro Nacht) – ihr könnt diese in der Solo Travel Unterkunftssuche begutachten und ggf. günstig buchen. Mir war nach der langen Anreise und vor der langen Weiterreise jedoch ein eigenes Zimmer und Bad wichtig.

Bezüglich eigenem Zimmer und Bad hatte ich auch Privatzimmer recherchiert, allerdings waren diese weder sonderlich günstiger als Hotelzimmer noch sehr einladend. Irgendwie habe ich dabei oft ein seltsames Gefühl, u.a. wenn ich an unerfreute Nachbarn denke. Und als ich dann auch noch an die nicht unwahrscheinlichen Erdbeben in Tokio dachte, fiel meine Entscheidung klar zugunsten eines modernen Hotels mit professionellem Service aus.

Ein solches fand ich schließlich auch nach längerer Recherche dank der Solo Travel Hotelsuche: siehe hier im Preisvergleich oder hier bei Booking. Es war dank dem in der Solo Travel Hotelsuche integrierten Preisvergleich nicht nur günstiger als in Tokio erwartet, sondern sogar in der erhofften zentralen und praktischen Lage, die sich dann sogar als noch praktischer als erhofft herausstellte. Auch war das Hotel wie meinerseits in Tokio erwünscht ein moderner, stilvoller Hochhausbau mit typischem Ausblick auf das nächtliche Tokio.

Im Bild: das hübsch-moderne Hotel (links) und der berühmte Mori-Tower mit Aussichtsplattform und Shoppingcenter (rechts)

APA Hotel Roppongi-Ekimae in Tokio mit Blick zu Mori-Tower

Eine Übernachtung im Lost in Translation Hotel hätte mich natürlich auch gereizt, war mir aber für 3 Nächte eindeutig zu teuer – und zwischendurch Hotel wechseln wollte ich nicht (außerdem wäre die Lage nicht so praktisch gewesen wie im von mir gewählten Hotel).

Das Zimmer war, wie ebenfalls in Tokio nicht anders erwartet, nicht sehr groß. Allein war es aber sehr gemütlich, das Bett war sehr groß, der Ausblick „cool“ und das Bad sehr praktisch ausgestattet (u.a. mit Badewanne und interessanter Toilette…). Modern-stilvoll sowie sehr sauber war das Zimmer zudem. Sogar einen LAN-Anschluss und riesigen TV hätte es gegeben – ich war also sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Zimmer im APA Hotel Roppongi-Ekimae in Tokio

Ausblick im APA Hotel Roppongi-Ekimae in Tokio

WC-Optionen im APA Hotel Roppongi-Ekimae in Tokio...

Das Hotel war wirklich um’s Eck (quasi auf der Hinterseite) von der sehr zentral gelegenen Metrostation „Roppongi“ und damit Mitten in diesem beliebten Viertel gelegen. Zahlreiche sehr gute und günstige Restaurants sowie beliebte Bars und Clubs waren damit in unmittelbarer Gehweite, auch der für seine Aussicht und Shoppingmöglichkeiten berühmte Mori-Tower (siehe Bild oben und Aussichtsbilder weiter unten). Von der Metrostation aus konnte man viele Sehenswürdigkeiten bzw. Stadtteile einfach per Metro ohne Umsteigen (nicht unwichtig aufgrund der Distanzen und riesigen, zeitaufwändigen Metrostationen) erreichen. Auch die Flughäfen waren von hier aus einfach erreichbar (siehe hierzu weiter oben).

Ausflug zum heiligen Berg Fuji („Fuji-san“)

Gleich für den ersten Tag nach meiner Ankunft – noch rechtzeitig vor dem betriebsamen Wochenende – hatte ich mir bei den „Aktivitäten & Ausflügen“ auf Solo Travel einen sehr gut bewerteten und gleichzeitig nicht allzu teuren, geführten Ausflug per Bus zum Mount Fuji, dem höchsten Berg Japans und Weltkulturerbe, gebucht. Der „Fujisan“ ist ein aktiver Vulkan, jedoch mit geringem Ausbruchsrisiko, und bei guten Wetter sogar von Tokio aus sichtbar. (Die Endung „-san“ hängen Japaner meines Wissens übrigens auch an persönliche Namen als Ausdruck der Hochachtung an.)

Der Ausflug kostete ca. 100 Euro ohne Mittagessen und mit typisch japanischem Mittagessen (das ich an meinem zweiten Tag in Japan gerne dazugenommen habe) ca. 120 Euro. Und die gute Bewertung war wirklich angebracht: es hat alles tadellos geklappt, der Bus war bequem und die Reiseleiterinnen (sogar 2, plus eine am Tonband…) waren sehr freundlich. Der Ausflug führte durch schöne bewaldete Landschaften zu verschiedenen Aussichtspunkten, die an sich auch kleine Sehenswürdigkeiten waren. Sie waren teils etwas touristisch mit Souveniershop und vielen, v.a. asiatischen, Touristen, was aber eh lieb war 😉

Gruppe beim Ausflug zum Fuji-san

Einer der berühmteren Aussichtspunkte war gleich zu Beginn an einem See gelegen, in dem sich der Fuji spiegelte. Leider war er hier noch recht in Wolken gehüllt, dafür gab es dort sehr gutes, für die Gegend berühmtes Eis zum Genießen nach dem Fotoshooting. Bei einem der weiteren Stopps, wo es auch das Mittagessen in hübschem Restaurant gab, gab es einen schönen japanischen Garten mit Fujiblick. Der letzte Stop führte zu einem hochgelegen Aussichtspunkt ganz nahe an den Fuji heran. Davor gab es aber noch ein anderes Highlight: einen 4D-Flug in einem recht großen Vergnügungspark, welcher unsere ganze Gruppe begeisterte und ebenfalls im Ausflug inkludiert war (Fotos waren hier leider nicht erlaubt, aber die technologisch fortschrittlichen Japaner hatten das jedenfalls sehr unterhaltsam gelöst).

Fortbewegung, Besichtigungen und Essen in Tokio

Wie schon erwähnt, erwies sich das gewählte Hotel (siehe oben) als optimaler Ausgangspunkt, um Tokio gemütlich zu erkunden. Denn einerseits war die Gegend direkt um das Hotel schon sehenswert mit zahlreichen guten und günstigen Restaurants, der Aussichtsplattform und den Shoppingmöglichkeiten im Mori-Tower, Cafes mit Matcha Latte (!), kleinen Supermärkten mit tollen japanischen Snacks (unbedingt Onigiri probieren: gesund und sehr schmackhaft!), u.v.m. Und andererseits war die große Metrostation von Roppongi um’s Eck gelegen und perfekt mit anderen sehenswerten Stadtteilen verbunden.

Matcha Latte im Almond Cafe in Roppongi, Tokio - mmmmmh!

Onigiri im 7-eleven in Tokio, Roppongi - mmmh

Essen zu gehen ist für Alleinreisende ziemlich optimal in Tokio. Es gab in der Umgebung des Hotels viele dieser typischen kleinen „Restaurants“, an denen man an der „Bar“ seine Ramen-Nudeln o.ä. schlürfen konnte (einfach an der Hotelrezeption nach deren guten Tipps und Restaurantkarte fragen oder Google Maps konsultieren!). Und man war dabei nicht allein – sogar die meisten anderen Gäste schienen auch allein zu essen (von jung bis alt, von weiblich bis männlich). Bedient wurde man dabei von freundlich bis völlig anonym (in einem der witzigeren Lokale sogar in seinem eigenen kleinen „Abteil“ durch einen diskreten Vorhang). Das Essen musste man teils an einem Essensautomaten beim Eingang auswählen und bezahlen, was auch mal was anderes war 🙂 Im Übrigen war das Essen ziemlich günstig: ein toller Ramensuppentopf kostete – auch abends und teils mit Vorspeise – ca. 7-8 Euro. Dazu wurde immer kostenlos sehr gutes Wasser serviert und Trinkgeld ist in Japan ohnehin nicht erwünscht (das war mein erster Verhaltensfehler…).

Ramen an einer Restaurantbar in Tokio Essensbezahlautomat in einer Restaurantbar in Tokio, Roppongi

Auch die Benützung des riesigen, anfänglich deshalb erschreckenden Metrosystems war relativ einfach und günstig. Ein 3-Tagesticket kostete ca. 15 Euro, ein 1 Tagesticket ca. 6 Euro. Neben der „Tokyo-Metro“ gäbe es aber noch einige andere Verbindungen, die teils von unterschiedlichen Firmen betrieben werden. Dank der praktischen Hotellage musste ich mich damit nicht beschäftigen, da ich das, was ich sehen wollte, einfach per Metro erreichen konnte.

Auf meine Besichtigungen und die Sehenswürdigkeiten in Tokio werde ich nicht im Detail eingehen, weil hierzu findet ihr in klassischen Reiseführern oder auf Google ohnehin rasch die nötigen Infos. Außerdem ist Tokio eben gut angebunden, sauber, sicher und die Japaner sind sehr höflich und hilfsbereit. Manche sprechen zwar kein Wort Englisch, andere wiederum bleiben stehen und fragen, ob man Hilfe benötigt, wenn man mal kurz verloren in einer U-Bahn-Station steht (in denen es aber überall auch englische Beschriftungen gibt).

Ein paar meiner Besichtigungshighlights: Aussichtsplattform am Mori-Tower (das offene Deck am Dach ist nicht immer geöffnet, aber ich hatte Glück – Kosten ca. 15 Euro – am Rathaus im Wokenkratzerviertel Shinjuku soll es auch eine kostenlose Aussichtsplattform geben), Sushi Essen in einem netten spontan gewählten Restaurant hinter dem weltweit größten Fischmarkt, eindrucksvolle Bootsfahrt von den schönen Hamarikyū Gardens ins schöne alte und belebte Viertel Asakusa mit gewisser „Bierzeltstimmung“, abendliche Besichtigung des Lichtermeers und der Menschenmassen im „Rotlichtviertel“ Kabukichō (Love Hotels, Glücksspiellokale, etc.), Sparziergang vom Wolkenkratzerviertel durch den riesigen Yoyogi-Park („Central Park“ Tokios?) zur Takeshita Strasse (bunt und berühmt in der Jugendszene, auch für Erwachsene super Eis-Crepes ;)) und abschließend zur berühmten Shibuya-Kreuzung…

Doch eigentlich ist schon allein das Schlendern durch die sehr großstädtisch-bunten Strassen, Essen und Menschen(massen)schauen Erlebnis genug!

Nightlife in Tokio

Auch hier war wiederum das Hotel ein guter Ausgangspunkt bzw. mitten in einem der sowohl bei Einheimischen als auch Expats beliebten Ausgehviertel (Roppongi) gelegen! Es gab in der näheren Umgebung sowohl gut bewertete Konzertlokale (wie z.B. „Kento’s“) als auch gut bewertete Clubs (wie z.B. „Bauhaus“) – und auch Karaoke-Lokale hatte ich auf Schildern angepriesen gesehen. Leider sind die Eintritte und Getränke in Clubs und Bars ziemlich teuer und manche Lokale scheinen etwas zwielichtig, also zur Sicherheit Getränke im Auge behalten und offene Getränke vermeiden… Ich würde empfehlen, gezielt und früh genug einen gut bewerteten Club anzusteuern (es gibt prinzipiell sowohl riesige „Megaclubs“ als auch kleine „Indieclubs“ in Tokio) und sicherzustellen, dass ihr ohne teure Taxis heimkommt. Wenn ihr noch jünger seid, könntet ihr auch hier bei den „Aktivitäten & Ausflügen“ an einem internationalen Pub Crawl teilnehmen und so einfach nette Leute und Lokale kennenlernen.

Resümee

Ich fand Tokio überraschend einfach und günstig zum Erkunden. Auch die Fahrt zum Fuji war unkompliziert und erholsam. Für mich war der Aufenthalt also sehr entspannend (nach dem transporttechnisch mühsameren und Nightlife-mäßig aufregenderen Thailand) und vor allem ein kulinarisches Highlight. Mit der thailändischen Herzlichkeit kann die kühlere japanische Höflichkeit nicht mithalten, aber dafür sind Japaner angenehm aufmerksam, hilfsbereit und die Fortbewegung in der Stadt ist sauber, sicher und gut organisiert. Auch das zum Glück „in letzter Minute“ vor der Abreise entdeckte Hotel (siehe oben) fand ich sehr angenehm, stilvoll und zudem günstiger als erwartet.

Wie lange man in Tokio oder auch anderen Teilen Japans bleiben sollte, ist wohl letztlich Geschmackssache. Tokio ist eine der größten Städte der Welt und auch außerhalb gäbe es viel zu sehen, sowohl landschaftlich als auch die reiche japanische Kunst und Kultur betreffend.

Mein persönlicher Gedanke nach 4 sehr angenehmen Tagen war: Tokio und Umgebung lassen sich selbst in ein paar wenigen Tagen gut und relativ stressfrei genießen. Und ich hätte dann Lust gehabt, noch weitere asiatische Städte „in der Nähe“ zu erkunden und mit Tokio zu vergleichen. Solche Kombinationsreisen mit mehreren Städten bzw. Ländern findet ihr z.B. hier bei den praktisch durchorganisierten Rundreisen.

Meine Low Budget-Weltumrundung führte mich allerdings als nächstes an einen anderen Ort – in die USA (siehe Bericht)!

Falls ihr Fragen oder Anmerkungen haben solltet, bitte gerne – z.B. unten per Kommentar – schicken.

Hannes